Antrag zum 75. Landeskongress

Antrag 001

75. LANDESKONGRESS DER JUNGEN LIBERALEN BADEN-WÜRTTEMBERG,
Schwäbisch Hall, 9. – 10. März 2019


Antragsteller: Benjamin Bailer


Status: [  ] angenommen [  ] nicht angenommen [  ] verwiesen an: ___________________________

Der 75. Landeskongress möge beschließen:

1Metamphetaminzentren

2Die Julis Baden-Württemberg erkennen dass Metamphetamine einen Menschen in diesem Sinne

3abhängig machen, so dass dieser geschäftsunfähig ist. Daraus sollte ein entsprechendes
4staatliches Verhalten hergeleitet werden. Da es sich hierbei um eine Krankheit mit
5Heilungschancen handelt, ist dem Vormund dann auch ein Recht über eine Einweisung in ein
6Metamphetaminzentrum vorbehalten. In diesen Zentren wird dann ein humanistischer Entzug
7eingeleitet. Hierbei kann dies auch bedeuten, dass vorübergehend eine definierte Dosis an
8Metamphetaminen gewährt wird oder direkt Glückshormone dem Körper der Patienten zugeführt
9wierden. Ziel sollte eine Entwöhnung des Körpers vom Metamphetamin sein, bis der Körper
10wieder ausreichend Dopamin produziert. Ist ein Entzug nicht möglich, ist eine Umgewöhnung auf
11direkt verschriebene Glückshormone einer Nichtbehandlung vorzuziehen.

12Begündung Vorsatz:

13Die Julis haben einen Beschluss, dass alle Drogen legalisiert werden sollen. Dies ist bei

14manchen Drogen, wie Metamphetaminen, aus aktueller biochemischer Sicht untragbar. Tatsache
15ist allerdings, dass Verbote auch bei diesen Drogen nachweislich keinen Wert haben. Deswegen
16wird in diesem Antrag ein alternativer Ansatz gewählt, der nicht auf Verbote setzt, die Fakten bei
17den "härtesten" Drogen aber auch nicht außenvorlässt.

18Als Beispiel wurde Metamphetamin gewählt. Vorgehensweisen für andere "sehr harte" Drogen

19sollten folgen, da ansonsten eine derartige Haltung untragbar ist!!!

20Begründung konkret:

21Bei Metamphetaminen ist es so, dass der Körper diese als Glückshormone erkennt und ziemlich

22schnell mit der Produktion von Dopamin aufhört. Das heißt, die Betrofenen können ohne die
23Droge nicht den Hauch von Glück empfinden. Diese Abhängigkeit macht die Leute auf Dauer
24geschäftsunfähig. Nur mal ein paar Zahlen, von 12 Leuten die sich bei einem Entzug anmelden,
25schaffen es drei überhaupt den Entzug auszuhalten. Die Anderen 9 schaffen es nicht diese paar
26Wochen ohne aus zu kommen. Da, der Körper aber weit über ein Jahr braucht, bevor er wieder
27für Glücksmomente sorgen kann, fallen nach der Entlassung 2 von den 3 Leuten wieder in die
28Sucht. Das heißt, es schafft nur einer von 12... Deswegen ist eine striktere
29Behandlungsmöglichkeit der Ärzte über eine Geschäftsunmündigkeit ihrer Patienten in diesem
30Falle notwendig...


Achtung: Die Darstellung des gezeigten Antrags erfolgt als reine Vorschau. Verbindlich ist der Antragstext im offiziellen Antragsbuch zum 75. Landeskongress vom 9. – 10. März 2019 in Schwäbisch Hall.