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Antrag zum 75. Landeskongress vom 9. – 10. März 2019 in Schwäbisch Hall

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Eingegangen am Samstag, 9. Februar 2019 um 22:45 Uhr, in der Kategorie "Gesundheitspolitik" und mit der laufenden Nummer 001. Antragsteller ist/sind "Benjamin Bailer.

Der 75. Landeskongress möge beschließen:

Metamphetaminzentren

Die Julis Baden-Württemberg erkennen dass Metamphetamine einen Menschen in diesem Sinne abhängig machen, so dass dieser geschäftsunfähig ist. Daraus sollte ein entsprechendes staatliches Verhalten hergeleitet werden. Da es sich hierbei um eine Krankheit mit Heilungschancen handelt, ist dem Vormund dann auch ein Recht über eine Einweisung in ein Metamphetaminzentrum vorbehalten. In diesen Zentren wird dann ein humanistischer Entzug eingeleitet. Hierbei kann dies auch bedeuten, dass vorübergehend eine definierte Dosis an Metamphetaminen gewährt wird oder direkt Glückshormone dem Körper der Patienten zugeführt wierden. Ziel sollte eine Entwöhnung des Körpers vom Metamphetamin sein, bis der Körper wieder ausreichend Dopamin produziert. Ist ein Entzug nicht möglich, ist eine Umgewöhnung auf direkt verschriebene Glückshormone einer Nichtbehandlung vorzuziehen.

Begündung Vorsatz:

Die Julis haben einen Beschluss, dass alle Drogen legalisiert werden sollen. Dies ist bei manchen Drogen, wie Metamphetaminen, aus aktueller biochemischer Sicht untragbar. Tatsache ist allerdings, dass Verbote auch bei diesen Drogen nachweislich keinen Wert haben. Deswegen wird in diesem Antrag ein alternativer Ansatz gewählt, der nicht auf Verbote setzt, die Fakten bei den „härtesten“ Drogen aber auch nicht außenvorlässt.

Als Beispiel wurde Metamphetamin gewählt. Vorgehensweisen für andere „sehr harte“ Drogen sollten folgen, da ansonsten eine derartige Haltung untragbar ist!!!

Begründung konkret:

Bei Metamphetaminen ist es so, dass der Körper diese als Glückshormone erkennt und ziemlich schnell mit der Produktion von Dopamin aufhört. Das heißt, die Betrofenen können ohne die Droge nicht den Hauch von Glück empfinden. Diese Abhängigkeit macht die Leute auf Dauer geschäftsunfähig. Nur mal ein paar Zahlen, von 12 Leuten die sich bei einem Entzug anmelden, schaffen es drei überhaupt den Entzug auszuhalten. Die Anderen 9 schaffen es nicht diese paar Wochen ohne aus zu kommen. Da, der Körper aber weit über ein Jahr braucht, bevor er wieder für Glücksmomente sorgen kann, fallen nach der Entlassung 2 von den 3 Leuten wieder in die Sucht. Das heißt, es schafft nur einer von 12... Deswegen ist eine striktere Behandlungsmöglichkeit der Ärzte über eine Geschäftsunmündigkeit ihrer Patienten in diesem Falle notwendig...

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Achtung: Die Darstellung des gezeigten Antrags erfolgt ohne Zeilennummerierung und als reine Vorschau. Verbindlich ist der Antragstext im offiziellen Antragsbuch zum 75. Landeskongress vom 9. – 10. März 2019 in Schwäbisch Hall.


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Vorliegende Änderungsanträge:

  • Zu diesem Antrag liegen keine Änderungsanträge vor.
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