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Antrag zum 75. Landeskongress vom 9. – 10. März 2019 in Schwäbisch Hall

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Eingegangen am Donnerstag, 7. Februar 2019 um 01:42 Uhr, in der Kategorie "Kulturpolitik" und mit der laufenden Nummer 037. Antragsteller ist/sind "Hieronymus Julius Stefan Alexander Eichengrün.

Der 75. Landeskongress möge beschließen:

House of Cards statt Bergdoktor – Gegen Content-Quoten

Die Jungen Liberalen Baden-Württemberg fordern die Abschaffung der zum 2.10.2018 eingeführten Content-Quote für video-on-demand services der Europäischen Union. Die Regelung, dass 30% des angebotenen Inhalts auf diesen Plattformen (wie z.B. Netflix, Amazon Prime, Maxdome etc.) in der Europäischen Union produziert werden muss, halten wir für falsch und konsumentenfeindlich.

Begründung:

Der Konsument weiß am besten, was er gerne anschauen will. Dementsprechend ist es nicht nachzuvollziehen, warum hier ein schwerwiegender Markteingriff vorgenommen wird, um privaten Content-Anbietern vorzuschreiben, welche Produkte sie im Sortiment haben müssen. Der freie Wettbewerb kann am besten sicherstellen, dass die Konsumenten das bekommen, was sie auch gerne anschauen wollen. Ob der Inhalt nun in der EU, den USA, oder sonstigen Ländern produziert wird, sollte egal sein, solange der Konsument zufrieden ist.

Das Ziel der Kulturförderung, das als Argument für diese Regelung angebracht wurde, kann man durch das direkte, gezielte Fördern entsprechender Projekte durch die öffentliche Hand besser erreichen. In Deutschland ist das zudem bereits eine der Aufgaben des öffentlichen Rundfunks, der dafür auch mit üppigen Finanzmitteln ausgestattet wird.

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Achtung: Die Darstellung des gezeigten Antrags erfolgt ohne Zeilennummerierung und als reine Vorschau. Verbindlich ist der Antragstext im offiziellen Antragsbuch zum 75. Landeskongress vom 9. – 10. März 2019 in Schwäbisch Hall.


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Vorliegende Änderungsanträge:

  • [10826] Ersetze: Seite 1, Zeile 1 bis Seite 1, Zeile 6 (Antragsteller: Roland Fink). / V1

    Eingegangen am Donnerstag, 14. Februar 2019 um 15:53 Uhr. Antragsteller ist/sind "Roland Fink".

    Die Jungen Liberalen Baden-Württemberg fordern die Abschaffung von Content-Quoten in der Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste der Europäischen Union.


    Begründung:

    Es gab bereits vorher Content-Quoten über die AVMSD - diese sind nicht weniger falsch als ihre Ausweitung auf nonlineare Videoanbieter. Im Gegenteil können Netflix&co diese Regelung völlig problemlos umgehen, da hier im Gegensatz zum linearen Fernsehen der Anteil beim Sender und der Anteil beim Empfänger nicht notwendigerweise identisch sind. 

    »Download Änderungsantrag als PDF-Datei

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